International Police Association Landesgruppe Vorarlberg

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Berg- und Hüttenwanderung im Rätikon

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3 Tage im Rätikon – Schesaplana

Freitag der 30 Juli es regnet in Strömen und die Temperaturen kurz vor den Minusgraden.

Trotz der tristen Wetterlage trafen sich 19 unentwegte Bergwanderer beim vereinbarten Treffpunkt in Bludenz.

Mit dem Bus ging es nach Brand und anschließend mit der Seilbahn zur Bergstation „Lünersee“, trotz Schneeregens war die Stimmung der Teilnehmer sehr gut und unter dem Motto „es kann nur besser werden“ ging es los zur „Totalphütte“ in 2385 m Höhe. Dort angekommen war alles tief verschneit.

 

Eine Rast in der Hütte gab genügend Gelegenheit die Wetterlage zu beobachten und uns mit einem Imbiss zu stärken.

Ziemlich rasch verbesserte sich das Wetter und es kam zeitweise die Sonne hervor, die Gelegenheit nützend nahm eine kleine Gruppe die Bezwingung der „Schesaplana“ in Angriff. Einige erkundeten das Gelände in nächster Nähe der Hütte.

Zuerst ging es leicht bergan, dann führte der Weg über kantige Felsstufen. Der Anstieg wurde steiler und die Schneemassen wurden immer größer und auch tiefer, über eine natürliche Felsrinne, die mit einem Seil gesichert ist, erreichten wir den Schesaplana-Sattel und konnten von dort aus bereits das Gipfelkreuz auf 2965 m Höhe sehen, die letzten Höhenmeter zum Gipfelkreuz wurden auch noch geschafft und wir wurden durch einigen Wolkenlöchern mit herrlicher Fernsicht belohnt.

Der Abstieg ging problemlos vor sich und wir freuten uns auf die Rast auf der „Totalphütte“.

Die Hüttenwirtin Conny Müller mit ihrem Team lies keine Wünsche offen, vor allem „Sonam“ aus Nepal, der im Frühjahr und Herbst als Bergführer im Himalaya tätig ist, war immer zur Stelle und verlor nie seinen Humor.

Der Nächste Tag begrüßte uns mit Sonnenschein und blauen Himmel. Gleich nach dem Frühstück ging es los mit einem Abstieg zum „Lünersee“ und dann mit einem Aufstieg zum Gafalljoch ( 2239 m) von dort erreichten wir den „Rätikon- Höhenweg- Süd“ auf Schweizer Staatsgebiet. Nach einer stundenlangen Wanderungen entlang des Felsmassivs der Drusenfluh und den 3 Türmen erreichten wir die „Carschinahütte“ (2235m). Nach einer kurzen Rast ging weiter über das „Tilisuner-Fürkele“ zur „Tilisuna Hütte“ (2211m).Nachdem das „Tilisunar-Fürkele“ bezwungen war, kam ein Teilnehmer zur Ansicht, dass dies kein „Fürkele“ sondern eine ausgewachsene „Furka“ war.Nach dieser anspruchsvollen Tageswanderung konnte sich jeder mit klarem Bergwasser den Schweiß abwaschen und mit einem kühlen Bier sich auch innerlich laben. Auch bei der „Tilisunar-Hütte“ wurden wir von Helmut und Hedwig Fitsch und ihrem Team bestens betreut.Am Sonntag der letzte Wandertag war wieder ein herrlicher Sonnentag und wir erlebten wunderschöne Eindrücke von dieser einmaligen Bergwelt. Einige Teilnehmer bezwangen noch die „Tschaggunser Mittagsspitze“ (2168m) bei der „Alpila-Alpe“ trafen sich beide Gruppen wieder um gemeinsam nach Grabs weiterzugehen. Am frühen Nachmittag machten wir die Mittagsrast im Berggasthof „Grabs“.

In Bludenz wieder wohlbehalten angekommen, verabschiedeten sich die Teilnehmer mit dem festen Vorsatz im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Alles in einem war es eine gelungene, unterhaltsame, auch zum Teil anspruchsvolle IPA Wanderung unter der bewährten Leitung von Edi Ortner und Helmut Pointner, die diese Wanderung 2 mal absolvierten, einmal zur Organisation der Übernachtungen, der Verpflegung, der Erkundung über den Zustand der Wege usw usw.

Im Namen der Teilnehmer und der IPA Landesgruppe Vorarlberg darf ich mich bei beiden Wanderführern, die seit 8 Jahren bereits Wanderungen mit der IPA durchführen, recht herzlich für ihr Engagement bedanken.

 

Peter Magg

 

Aktualisiert ( Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 13:36 Uhr )